Formelle Beteiligung
Unter formeller Bürgerbeteiligung – auch als gesetzlich vorgeschriebene oder obligatorische Beteiligung bezeichnet – versteht man Beteiligungsverfahren, deren Durchführung durch gesetzliche Regelungen verbindlich vorgeschrieben ist.
Fremdevaluation*
Frühzeitigkeit
Gute Beteiligung beginnt frühzeitig, wenn noch möglichst wenig verbindliche Festlegungen getroffen wurden.
Gelingensbedingungen*
Gestaltungsspielraum
Grundsätze Guter Beteiligung
Bürgerbeteiligung muss gut gemacht sein, sonst kann sie die Erwartungen nicht erfüllen. Die von der Allianz Vielfältige Demokratie entwickelten zehn Grundsätze für die Qualität von Bürgerbeteiligung dienen als Leitfaden für das Design guter Beteiligungsprozesse.
Handlungsempfehlungen
Leitlinien und Grundsätze für die Beteiligung in Kommunen oder durch Ministerien oder Unternehmen werden manchmal auch Handlungsempfehlungen genannt.
Hierarchiefaktor
Hierarchiefaktor beschreibt den häufig vernachlässigten aber vorhandenen Einfluss von Machtstrukturen auf Beteiligung in Unternehmen und Organisationen.
Hybride Beteiligung
Hybride Verfahren verbinden Online- und Präsenzformate auf unterschiedliche Weise. Dies kann im Rahmen einer einzigen Veranstaltung sein, bei der sowohl vor Ort als auch digital zugeschaltete Menschen beteiligt werden. Es kann aber auch gezielt eine Abfolge digitaler und analoger Formate geplant werden, entweder für ein und dieselbe Zielgruppe oder für unterschiedliche Akteure. So wurde zum […]
Icebreaker*
Informelle Beteiligung
Unter informeller Bürgerbeteiligung werden sämtliche Beteiligungsverfahren verstanden, die nicht auf einer gesetzlichen Verpflichtung beruhen. Ihre Durchführung erfolgt freiwillig und wird in der Regel von Kommunen, Behörden oder politischen Entscheidungsträgern initiiert, um die Öffentlichkeit frühzeitig in Planungs- und Entscheidungsprozesse einzubeziehen.
Invited Spaces
Invited spaces beschreibt Beteiligung in Räumen oder Strukturen (z.B. Gremien, Plattformen), die von den Beteiligern dominiert werden. Das gegenteiligw Konzept ist die aufsuchende Beteiligung, die dort statfindet, wo die Beteiligten zu Hause sind.
Kampagnen-Beteiligung*
Kartendiskussion
Kartendiskussion oder auch Crowdmapping ist eine Methode, bei der viele Menschen (die „Crowd“) ortsbezogene Daten auf interaktiven Webkarten sammeln, teilen und auswerten.
Ko-Kreation
Ko-Kreation oder Co-Creation ist die Einbeziehung von Dritten (Z.B. MItarbeiter*innen, Kund*innen) bei der Findung von Lösungen für anstehende Aufgaben.
Kollaboration
Kollaboration meint die faire Zusammenarbeit unterschiedlicher Akteure in einem ko-kreativen Prozess. Gemeinsam werden kreative und innovative Lösungen für Herausforderungen entwickelt und auch umgesetzt.
Kompetenzzentrum Bürgerbeteiligung
Das Kompetenzzentrum Bürgerbeteiligung versteht sich als unabhängige und niedrigschwellige Beratungsagentur für Initiator*innen von Beteiligung, Beteiligte an Partizipationsprozessen, Wissenschaftler*innen oder Journalist*innen.
Konfliktbeteiligung
Tatsächlich hat Bürgerbeteiligung viel mit Konflikten zu tun. Oft sind Konflikte der Auslöser. Oft treten in der Beteiligung vermeintlich neue Konflikte auf und am Ende sind selten alle wirklich zufrieden.
Konsens*
Konsultation
Konsultation beschreibt Prozesse einer unverbindlichen Befragung von Individuen.