Kontent*
Kontrollverlust*
Koordinierungsstelle
Zahlreiche deutsche Städte und Gemeinden haben Stellen für Partizipationsbeauftragte oder Beauftragte für Bürgerbeteiligung geschaffen bzw. Koordinierungsstellen, Geschäftsstellen oder Stabsstellen für Bürgerbeteiligung eingerichtet. Ihr Ziel ist, Bürgerbeteiligung systematisch im Alltag von Politik und Verwaltung zu etablieren.
Kursbuch Bürgerbeteiligung
Das alle zwei Jahre erscheinende Kursbuch Bürgerbeteiligung ist seit 2015 ein Ratgeber für all diejenigen, die sich auf dem Experimentierfeld der Bürgerbeteiligung bewegen. Die Mischung aus offenen Praxisberichten, empirischen Erkenntnissen, theoretischen Analysen und innovativen Projekten bietet einen aktuellen Überblick über die Bürgerbeteiligung in Deutschland, ihre Stärken und Defizite.
Legitimierung
Ein Ziel von Ziel von Bürgerbeteiligung ist es, die Legitimität einer Entscheidung oder eines Verfahrens durch Zustimmung möglichst vieler interessierter Bürgerinnen und Bürger zu erreichen.
Leichte Sprache*
Leitlinien
Leitlinien regeln das Zusammenwirken der unterschiedlichen Akteure im Beteiligungsprozess. Ziel ist, dass sich Bürger, Politiker und Verwaltungsvertreter auf ein gemeinsames Vorgehen einigen und darauf vertrauen können, dass die verabredeten Verfahrensschritte eingehalten werden.
Losbasierte Beteiligung
Zufallsauswahl
Mediation*
Mediation (lateinisch „Vermittlung“) ist ein strukturiertes, freiwilliges Verfahren zur konstruktiven Beilegung eines Konfliktes, bei dem unabhängige „allparteiliche“ Dritte die Konfliktparteien in ihrem Lösungsprozess begleiten.
Methoden*
Methodenkompetenz*
Moderation
Die Moderation hat eine zentrale Rolle in der Beteiligung. Moderator*innen sind auf Grund einer professionellen Ausbildung, ihrer praktischen Erfahrung und ihrer Allparteilichkeit (= allen Beteiligten gleich verpflichtet) dazu geeignet, einen Beteiligungsprozess zu leiten.
Motivdreieck*
Motivlandkarte*
Die Motivlandkarte bietet eine Übersicht über die beteiligten Akteursgruppen und ihre jeweiligen (vermuteten) Interessenkonflikte.
Nachlaufende Beteiligung
Nachlaufende Beteiligung meint eine zum Beispiel nach Vorhabenabschluss weitere Beteiligung von Bürgerinnen und Bürgern.
NIMBY
NIMBY steht für den Satz „Not in my backyard“ und beutetet sinngemäß „Nicht in meinem Hinterhof“ bedeutet. “ Der Begriff beschreibt Personen oder Initiativen, die neue Bauprojekte oder Infrastrukturen zwar grundsätzlich befürworten, diese aber vehement ablehnen, sobald sie in ihrer unmittelbaren Nachbarschaft entstehen sollen.
Norderstedter Appell
Im Norderstedter Appell fordern zahlreiche Beteiligungsexpert*innen, Bürgerbeteiligung zur kommunalen Pflichtaufgabe zu machen.
Öffentlichkeitsarbeit
Die Information der breiten Öffentlichkeit über einen geplanten Beteiligungsprozess ist von besonderer Bedeutung, da auf diese Weise Betroffene und Interessierte von dem Vorhaben und den Möglichkeiten der Teilnahme erfahren.
Öffentlichkeitsbeteiligung
Der Begriff Öffentlichkeitsbeteiligung ist unbestimmter als Bürgerbeteiligung, weil er zum Beispiel auch die Beteiligung organisierter Stakeholder (z.B. NGOs, Unternehmen) einschließt. Er wird deshalb vor allem im Kontext großer Infrastrukturprojekte gebraucht und hat dort auch Eingang in die Gesetzgebung gefunden.