Methodenkompetenz

Methodenkompetenz beschreibt die Fähigkeit, anhand konkreter Kriterien eine passende Beteiligungsmethode auszuwählen, diese gut vorzubereiten, anzuleiten sowie sie bei Bedarf anzupassen oder kurzfristig auszutauschen.

Beteiligung kennt unzählige Methoden, Formate und Tools. Für den Erfolg eines Beteiligungsprozesses ist es wichtig, die jeweils passende Methode anzuwenden. Hinzu kommt, dass Methoden in der Beteiligung anders als zum Beispiel im Bildungskontext grundsätzlich den Charakter eines Vorschlages haben, das heißt, von den Beteiligten auch kritisiert oder abgelehnt werden können. Sie sind keine vorgegebenen Spielregeln, sondern ein Serviceangebot zur Ermöglichung eines wertschätzenden Diskurses.

Moderator*innen müssen also nicht nur gut in Methoden einführen, sondern deren Auswahl auch begründen können. Sie müssen die Funktion und das Ziel jeder Methode erläutern und darauf vorbereitet sein, spontan Alternativen anzubieten und umzusetzen.

All das ist Bestandteil einer umfassenden Methodenkompetenz.