ePaper

Regelmäßig erscheinen im Institut für Partizipation ePaper von Mitarbeiter*innen, Mitgliedern und Partner*innen. Diese stellen wir grundsätzlich kostenlos zum Download zur Verfügung.

Dr. Ralf Grötker

„Lieber spitz als breit“

Bürgerbeteiligungsverfahren, wie Bürgerräte, enden oft in wohlklingenden, öffentlichkeitswirksamen Absichtserklärungen, ohne dass daraus konkrete Umsetzungsschritte hervorgehen. Wer dies vermeiden will, sollte gezielte Anforderungen an das Ergebnisformat stellen. Wenige aber dafür klar formulierte Vorschläge, detaillierte Umsetzungsstrategien und eine transparente Dokumentation sind der Schlüssel dafür, dass Bürgerräte politisch wirksam werden.
Dr. Cornelia Ehmayer-Rosinak, Addi Wala

Schnittstellenmanagement bei partizipativen Stadtteilprojekten

Oft ist es schwierig, eine durchgehende Verbindung zwischen den Anliegen der Bevölkerung, rechtlichen Vorgaben sowie den politischen Entscheidungsprozessen herzustellen. Speziell bei partizipativen Projekten kommt es immer wieder zu Brüchen im Projektverlauf, die ein hohes Potenzial für Enttäuschung in sich bergen. Es braucht eine Organisation, die den Gesamtprozess im Auge behält und an der Schnittstelle zwischen diversen öffentlichen, projektinternen sowie politischen Akteuren arbeitet. Es braucht ein Schnittstellenmanagement.
Leanie Simon

Beteiligung ist Zukunft

Die Einbindung junger Menschen in politische Entscheidungen ist ein wesentlicher Baustein für die Zukunft der Demokratie. Wenn ihre Perspektiven ernst genommen und verstanden werden und wenn sie als gleichwertige Partner*innen an Entscheidungsprozessen beteiligt werden, entsteht eine inklusive, nachhaltig demokratische Kultur. Dies aber erfordert strukturelle und methodische Veränderungen und die Bereitschaft, Verantwortung mit jungen Menschen zu teilen.
Gabriel Maitre, Anouk Chômienne

Schulen als Eckpfeilerder Demokratie

Angesichts der aktuellen Herausforderungen erweist sich Bildung als entscheidender Hebel für den Erhalt und die Stärkung unserer Demokratie. Schulen als Orte des Lernens spielen dabei eine zentrale Rolle bei der Herausbildung engagierter Bürger*innen. Mit besonderem Blick auf Frankreich diskutieren Gabriel Maitre und Anouk Chômienne, wie Schulen zur treibenden Kraft für eine demokratischere, partizipatorische und integrative Gesellschaft werden können.
Andreas Böhler, Samuel Roy

Noch schnell beteiligen?

Wie gelingt die dauerhafte Beteiligung der Bevölkerung an der Stadtteilentwicklung? Wann wird Beteiligung zu einer positiven Routine? Und wie baut man konstruktive Dialogstrukturen auf? Andreas Böhler und Samuel Roy zeigen am Beispiel des Stuttgarter Stadtteils Hallschlag, wie eine Beteiligungskultur gelingt, die auf Vertrauen, direkter Ansprache, Vielfalt und Wertschätzung basiert und so eine nachhaltige und langfristige Quartiersentwicklung ermöglicht.
Anni Schlumberger, Sven Illi

Mehr gute Bürgerbeteiligung wagen

Bürgerbeteiligung wirkt und „gute“ Beteiligung wirkt noch besser. Eine Befragung von Mitarbeitenden aus über 100 Kommunen zeigt, dass Beteiligung nicht nur Entscheidungen verbessert, sondern auch den sozialen Zusammenhalt der Gemeinde stärkt. Diese positiven Effekte hängen jedoch maßgeblich von der Qualität der Beteiligungsprozesse ab. Um diese zu stärken, braucht es eine systematische wissenschaftliche Begleitung, wirksame Qualitätsstandards und vor allem den politischen Willen, Beteiligung nicht als nice-to-have, sondern als demokratische Notwendigkeit zu begreifen.
Jörg Sommer, Beate Rohrig

Beteiligung und Hierarchie

Insbesondere vor dem Hintergrund aktueller und bevorstehender Transformationsprozesse wird Beteiligung auch in immer mehr Unternehmen ein Thema. Die Partizipation in der Arbeitswelt ist dabei noch ein recht junges Handlungsfeld, dass von den Erfahrungen der Bürgerbeteiligung profitieren kann. Doch gibt es eine Reihe von Besonderheiten und damit verbundenen Herausforderungen.
Thorsten Frei

Rezepte zur Stärkung der Demokratie in Deutschland

Angesichts wachsender Skepsis gegenüber dem politischen System und einer voranschreitenden gesellschaftlichen Polarisierung betont Frei: Unsere parlamentarische Demokratie ist stark – doch sie braucht Erneuerung. Im ePaper analysiert Thorsten Frei die Legitimationskrise westlicher Demokratien und warnt vor den Risiken direktdemokratischer Verfahren. Stattdessen plädiert er für eine Stärkung der parlamentarischen Demokratie – ergänzt durch deliberative Formate wie Bürgerräte.
Prof. Dr. Heidi Sinning et al.

XR-Technologien als Chance für Bürgerbeteiligungsprozesse in der Stadtentwicklung?

Extended Reality-Technologien (XR) eröffnen neue Wege für lebendige, interaktive Beteiligungsprozesse – etwa durch virtuelle Spaziergänge, 3D-Modelle oder Workshops im Metaverse. Doch welche technischen und sozialen Voraussetzungen braucht es, damit XR gute Bteiligung ermöglicht? Diese Fragen beleuchten Prof. Dr. Heidi Sinning, Svenja Rogoll, Anja Wolter und Juliane Henn.
Katrin Alle, Jana Ebeling

U18-Beteiligung in der Stadtentwicklung

Junge Menschen haben ein Recht auf Mitgestaltung unserer städtischen Lebensräume. Für den Erfolg von Kinder- und Jugendbeteiligung ist neben der richtigen Methodenwahl vor allem die professionelle Begleitung des Beteiligungsprozesses entscheidend. Katrin Alle und Jana Ebeling messen dabei den Schulen eine besondere Rolle bei. Anhand verschiedener Praxisbeispiele aus der U18-Beteiligung in Stadtentwicklungsprozessen verdeutlichen sie die Chancen, die in der Kooperation mit Schulen liegen, und zeigen Erfahrungen und Empfehlungen für die Beteiligungspraxis auf.
Timo Peters, Matthias Krause

Bürgerräte in aller Munde

Die Politik des Gehörtwerdens ist in Baden-Württemberg etablierter Bestandteil der politischen Kultur und der Verwaltungspraxis. Die Bürgerbeteiligung ist aber kein starres Gebilde, sondern passt sich fortwährend an die Entwicklungen an. Ein beliebtes Beteiligungsformat ist der Bürgerrat. Wesentlicher Bestandteil des Formates ist eine Zufallsauswahl von Bürger*innen. Warum dies so ist, welche Schritte dabei wichtig sind und wo die Grenzen des Formats liegen, möchten die Autoren aufzeigen.
Jörg Sommer

Keine Angst vorm rechten Rand

Unsere Demokratie ist unter Druck geraten. Rechtsextremisten gewinnen an Einfluss, ihre Wahlergebnisse und die von ihnen betriebene Verrohung der Gesellschaft machen Angst. Wie schützen wir unsere Demokratie? Diese Frage treibt viele Menschen um. Jörg Sommer geht in diesem Text der Frage nach, was eine Demokratie schwächt – und was sie stark macht. Seine Antwort fällt überraschend aus: Wer Demokratie stärken will, muss mehr Menschen mehr davon anbieten.
Marina Leibfried, Carsten Berg, Peter Behrendt

Der Bürgerrat PLUS

Das Format des Bürgerrates bedarf einer Erweiterung, um die Umsetzungsphase zu begleiten, die entscheidenden Akteur*innen einzubeziehen und zu vernetzen sowie die unterschiedlichen Säulen der Demokratie zu verzahnen: Den Bürgerrat PLUS.
Studie

Partizipation in der Arbeitswelt

Diese Studie widmet sich der umfassenden Analyse von Einstellungen, Erfahrungen und Bedürfnissen hinsichtlich innerbetrieblicher Partizipation unter gewerkschaftlichen Vertrauensleuten, Jugend- und Auszubildendenvertreter*innen sowie Betriebsrät*innen, die als zentrale Akteur*innen in der gewerkschaftlichen Mitbestimmung und demokratischen Gestaltung von Unternehmen fungieren.
Jörg Sommer

Moderne Teilhabe im ländlichen Raum

Wenn wir an Teilhabe der Menschen an der Gestaltung ihrer unmittelbaren Lebensumgebung denken, sehen wir klassische Formate der Bürgerbeteiligung einer großen Verwaltung im städtischen Milieu vor uns. Und das ist tatsächlich eher untypisch. Große Teile unserer Bevölkerung lebt im sogenannten ländlichen Raum. Auch dort findet Beteiligung statt, aber oft anders, als wir vermuten.
Dr. Eva Krick

Typische Schwächen von Bürgerräten

Deutschland erlebt eine Konjunktur von Bürgerräten. Während die Stärken und Versprechen dieser demokratischen Innovation oft betont werden, sind die potenziellen Schwächen von Bürgerräten bisher weniger diskutiert worden. Basierend auf Erkenntnissen der Beteiligungsforschung liegt der Fokus des Beitrags auf der Ursachenbeschreibung und der Skizzierung von Möglichkeiten, typische Mängel von Bürgerräten, wie eingeschränkte Repräsentativität und Wirkungslosigkeit, auszugleichen.
Studie

Alles digital – oder noch nicht?

Dr. Rolf Frankenberger

Die unterschätzte Gefahr

Jörg Sommer

Parteien und Bürgerbeteiligung

Jörg Sommer

Transformation und Partizipation

Studie

Bürgerbudgets in Deutschland

Studie

Das verlorene Jahr?

Dr. Ralf Grötker

Was kann Laienexpertise leisten?

Jörg Sommer, Hans Hagedorn

Gute Beteiligungskultur 

Stefan Löchtefeld, Jörg Sommer

Das Prinzip Haltung

Ruth Glörfeld, Charlotte Busch

Bürgerdialog Biodiversität

Studie

Demokratie in der Arbeitswelt

Danuta Kneipp, Anja Schlicht

Öffentlichkeitsbeteiligung und Krisenkommunikation

Uta Bronner, Regina Schröter

Was können Unternehmen von Bürgerbeteiligung lernen?

Claudia Alpiger, Adrian Vatter

Evaluation von regionaler Beteiligung

Jennifer Schellhöh

Direkte Demokratie und Bürgerbeteiligung

Jörg Sommer, Bernd Marticke

Die deutsche Endlagersuche wird partizipativ

Katja Simic

Das Potential von Geodaten

Timo Rieg

Repräsentative Bürgervoten dank Teilnehmer-Auslosung

Prof. Dr. Felix Ekardt

Grenzen der Partizipation

Dr. Thomas Donhauser

Mediation in der Bürgerbeteiligung

Jörg Sommer

Die vier Dimensionen gelingender Bürgerbeteiligung

Jörg Sommer, Michael Müller

The participatory state

Jörg Sommer, Michael Müller

Der partizipative Staat