Klick-Aktionismus oder Anstiftung zu solidarischem Handeln?

Die Europäische Union ist das erste und bislang einzige Projekt einer transnationalen Demokratie mit über 400 Millionen Bürger*innen. Sie verspricht politische Teilhabe, steht jedoch häufig in der Kritik, diesem Anspruch nicht gerecht zu werden. Von vielen wird sie als „Lobbyisten-Paradies“ bezeichnet. Vertreter*innen von Wirtschaftsinteressen versuchen intensiv, ihre Ziele auf die politische Agenda zu setzen. Wie […]

KURSBUCH BÜRGERBETEILIGUNG #4

In der vergangenen Dekade erlebte die Bürgerbeteiligung in Deutschland einen beispiellosen Aufschwung. Heute wird flächendeckend öfter, mehr und tiefer beteiligt als vor zehn Jahren. Und doch ist auch zu Beginn der Zwanziger Jahre des einundzwanzigsten Jahrhunderts die Beteiligung von organisierten und nicht organisierten Bürger*innen in weiten Teilen und vielen Regionen unseres Landes noch immer ein […]

Bürgerbudgets in Deutschland

Anhand einer empirischen Erhebung abgeschlossener und laufender Bürgerbudgets in Deutschland werden unterschiedliche Spielarten dieses Partizipationsverfahrens herausgearbeitet, best practices dargestellt und Umsetzungsempfehlungen gegeben.

Das verlorene Jahr?

Diese Studie ermittelte unmittelbar nach Beginn der Maßnahmen zur Einschränkung der Corona-Pandemie einen spürbaren Rückschlag für die Bürgerbeteiligung. Gerade in Zeiten großer Verunsicherung wären dialogische Angebote allerdings besonders hilfreich gewesen.

Was kann Laienexpertise leisten?

Im vorliegenden E-Paper widmet sich Dr. Ralf Grötker der Frage nach dem Mehrwert von Bürgerbeteiligung bei komplexen Fragestellungen wie der Keimbahntherapie. Er zeigt auf, dass die Einbindung von Laien die Entscheidungsgrundlage verbessern kann, da eine Diversifikation der Perspektiven erreicht wird. Vor diesem Hintergrund erläutert er die Potentiale von zivilgesellschaftlicher Politikberatung.

Gute Beteiligungskultur 

Wann ist Bürgerbeteiligung erfolgreich und welche Faktoren sind dafür maßgeblich? Diesen Fragen widmen sich Jörg Sommer und Hans Hagedorn im vorliegenden ePaper. Im Anschluss an eine Betrachtung etablierter Evaluationsinstrumente erarbeiten die Autoren Kriterien für ein Qualitätsmanagementsystem zur Erkennung und Förderung lokaler Partizipationspotentiale.

Das Prinzip Haltung

Stefan Löchtefeld und Jörg Sommer beschäftigen sich mit der Frage, wie entscheidend die Methodenwahl bei Bürgerbeteiligungen ist. Nachdem die Autoren die Entwicklung der Beteiligungsmethoden in Deutschland kurz dargestellt haben, diskutieren sie den Prozess der Auswahl methodischer Designs. Die Autoren argumentieren schließlich, dass für den Erfolg eines Beteiligungsverfahrens weniger die gewählte Methodik, sondern insbesondere die Haltung […]

Bürgerdialog Biodiversität

Die Bedrohung der Biodiversität ist ein weltweites Problem. Das E-Paper erörtert vor diesem Hintergrund die Chancen und Potentiale intensiver Bürgerbeteiligung zur Erarbeitung und Umsetzung von Lösungsstrategien am Beispiel der „Hessischen Biodiversitätsstrategie“ im Landkreis Marburg-Biedenkopf. Der Beitrag geht auf den Aufbau und die Durchführung der durchgeführten Bürgerdialoge ein und stellt die erarbeiteten Ergebnisse und Maßnahmen vor.

Demokratie in der Arbeitswelt

Wie sehen die Erwartungen der Beschäftigten an die Zukunft der innerbetrieblichen Beteiligung in Deutschland aus? Diese Studie untersucht, wie Partizipationsstrukturen in Unternehmen so auszugestalten sind, dass sie einerseits den Erwartungen der Beschäftigten gerecht werden und andererseits existierende Beteiligungsstrukturen positiv ergänzen können.

KURSBUCH BÜRGERBETEILIGUNG #3

Das KURSBUCH BÜRGERBETEILIGUNG #3 versteht sich als eine Publikation, die stetig den Status quo der Partizipation vorrangig in Deutschland analysiert. Dazu versammelt das Kursbuch Experten aus Politik, Wirtschaft, Zivilgesellschaft und Wissenschaft, um die gegenwärtigen Entwicklungen darzustellen, einzuschätzen und zu evaluieren. Das Kursbuch verbindet wissenschaftliche Erkenntnisse mit praktischen (Methoden-)Erfahrungen und schlägt eine Brücke zwischen Theorie und […]

Öffentlichkeitsbeteiligung und Krisenkommunikation

Das ePaper beleuchtet, warum Beteiligung häufig ähnliche Mechanismen wie die Krisenkommunikation einschließt, wie man diese erkennt und wie man Spielregeln der Krisenkommunikation für eine Optimierung von Beteiligungsprozessen nutzen kann. Zugleich zeigt der Beitrag, an welchen Punkten sich Beteiligung und Krisenkommunikation ganz klar voneinander unterscheiden (müssen).

Was können Unternehmen von Bürgerbeteiligung lernen?

Das ePaper erörtert die Möglichkeiten der Übertragbarkeit von Partizipationsmethoden, die in Bürgerbeteiligungsverfahren angewendet werden, auf die innerbetrieblichen Teilhabemöglichkeiten von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Zudem werden, unter Berücksichtigung der herrschenden Beteiligungspraxis in Unternehmen, Chancen sowie Grenzen einer verstärkten Mitarbeiterbeteiligung aufgeführt.

Evaluation von regionaler Beteiligung

Im Rahmen des Forschungsprojektes „Partizipative Entsorgungspolitik“ wurde das regionale Partizipationsverfahren bei der Standortsuche für ein Tiefendlager für radioaktive Abfälle in der Schweiz evaluiert. Hierzu wurde ein aus den 1990er Jahren stammender Katalog von 14 Kriterien zur Evaluation von Partizipationsverfahren durch Unterkriterien ergänzt und der aktuellen Beteiligungsforschung angepasst.

Direkte Demokratie und Bürgerbeteiligung

Die ‚Alternative für Deutschland‘ (AfD) möchte die direkte Demokratie nach dem Modell der Schweiz in Deutschland einführen. Als Partei in einer repräsentativen Demokratie gerät sie damit jedoch in ein Dilemma. Sie muss die oberste Forderung nach direkter Demokratie mit ihrer eigenen Positionierung zu bestimmten Themen in Einklang bringen. Die Reaktion der AfD auf diesen Konflikt […]

Die deutsche Endlagersuche wird partizipativ

Deutschland sucht nach einem Standort für die Endlagerung hochradioaktiver Abfallstoffe. Die Kommission „Lagerung hoch radioaktiver Abfallstoffe“ (Endlagerkommission) hat dazu ein Verfahren vorgeschlagen, das die Partizipation in den Mittelpunkt stellt und dabei neue Wege geht. Das in der Novellierung des Standortauswahlgesetzes (StandAG) berücksichtigte Konzept ist riskant und kann aus unterschiedlichen Gründen scheitern.

Das Potential von Geodaten

Viele Bürgerinnen und Bürger sind mit Online-Beteiligung schon seit längerer Zeit vertraut und kennen deren Möglichkeiten. Weniger verbreitet ist bislang die Nutzung von Geodaten, obwohl diese den Bürgern Planungsvorhaben anschaulicher machen könnten. Das vorliegende ePaper verdeutlicht diese Zusammenhänge. Dazu geht es zunächst auf gängige Annahmen hinsichtlich der Online-Beteiligung ein. Im Anschluss wird das Potential von […]

Repräsentative Bürgervoten dank Teilnehmer-Auslosung

Die Auslosung der Mitglieder zur Bildung von Entscheidungsgremien wurde schon in der Antike praktiziert. Sie bietet gegenüber anderen Formen der Bestellung politischer Vertreter erhebliche Vorzüge, ist allerdings in Vergessenheit geraten. Dabei könnte sie in der Gegenwart vielfältig eingesetzt werden, um mehr Repräsentativität politischer Entscheidungsprozesse sicherzustellen.

Grenzen der Partizipation

Partizipation an Verwaltung und Gesetzgebung, aber auch durch Kaufentscheidungen bietet ökologisch und demokratisch große Chancen, hat aber auch deutliche Grenzen, die weithin übersehen werden. Insbesondere wird die Motivationslage der Handelnden wie auch die generelle Relevanz von Verfahrensregeln wie der Öffentlichkeitsbeteiligung von vielen überschätzt. Der Beitrag geht dem nach.

Mediation in der Bürgerbeteiligung

Erfolg und Misserfolg von Bürgerbeteiligungsverfahren werden von verschiedenen Faktoren beeinflusst. Entscheidend aber ist vor allem der richtige Umgang mit Konflikten. Der Beitrag will zeigen, dass die Mediation dafür bestens geeignet ist. Im Einzelnen soll dabei geklärt werden, was Mediation bedeutet, wie Mediation in der Bürgerbeteiligung eingesetzt werden kann, welche Vorteile sich daraus ergeben und welche […]