Abflug

Je intensiver sich ein Beteiligungsprozess sich entwickelt und je emotionaler das Thema, desto größer ist das Risiko, dass sich die Teilnehmenden in Rollen festbeißen und das Finden von Lösungen so schwieriger werden. Mit dieser Methode können diese Rollen bewusst gemacht und damit aufgebrochen werden.

Integratives Entscheiden

Diese Methode kann angewendet werden, wenn es um die Diskussion eines Vorschlags geht, für den eine partizipative Entscheidung herbeigeführt werden soll.

Barometer

Mit dieser Methode kann der Grad der Zustimmung zu einem Vorschlag in der Gruppe rasch ermittelt werden.

Gib deinen Senf dazu!

In diesem Format werden Kolleg*innen und externe Gäste zum gemeinsamen Kochen und Essen gebeten.

6-3-5 Methode

Diese Methode eignet sich sehr gut in der Einstiegsphase von Beteiligung, um alle Teilnehmenden unabhängig vom Grad der ihrer Extraversion in den Prozess zu holen.

Partizipatives Backcasting

Beim Partizipativen Backcasting geht es darum, eine gemeinsame Vision zu entwickeln, welche den gewünschten Zustand in einem definierten Zeitschritt beschreibt.

Fist-to-Five

Eine Alternative zum Konsens ist der Konsent, bei dem nicht die Zustimmung, sondern Einwände (Vetos) abgefragt werden. Bei dieser Methode wird mit den Fingern abgestimmt.

Würfelgespräche

Oft ist es gar nicht so leicht, im betrieblichen Raum Gespräche anzuregen. Eine Methode, die das erleichtert, ist das Würfelgespräch.

Ishikawa-Workshop

Das Fischgräten- oder Ishikawa-Tool liefert eine visuelle Karte der Ursachen, die zu einem bestimmten Problem (Effekt) führen. Es wird am besten eingesetzt, um ein vorhandenes Problem in einem frühen Stadium zu erforschen oder um während der Analysephase noch „tiefer zu graben“.

Ampel-Feedback

Schnelles und klares Feedback zu Positionen, Meinungen, Ideen und Vorschlägen.

Markt der Möglichkeiten

Ein Thema wird beim Markt der Möglichkeiten anteilig durch mehrere Gruppen bearbeitet, deren Ergebnisse den anderen Teilnehmern im Anschluss erläutert werden.

Lösungszirkel

In Lösungszirkeln treffen sich kleiner Gruppen mehrmals innerhalb einiger Wochen, um an der Lösung für ein bestimmtes Problem zu arbeiten. Die Gruppe wird jeweils von einem der Teilnehmenden moderiert. Am Ende erstellen sie gemeinsam eine Empfehlung.

Fortschrittsforum

Das Fortschrittsforum ist ein Konzept, bei dem Beschäftigte umfassend an der Mitgestaltung ihres Unternehmens beteiligt werden. Durch konkretes Mitspracherecht haben sie die Möglichkeit, auf verschiedenste Themen Einfluss zu nehmen.

Kuchenbuffet

Dieses Tool hilft dabei, in einer Gruppe wertschätzend zu analysieren, ob die Lasten gerecht verteilt sind.

Visuelles Stimmungsbild

Ein niedrigschwelliges Stimmungsbild, bei dem die eigene Rückmeldung nicht in Wahlurnen und oder digitalen Servern verschwindet, sondern einen unmittelbar sichtbaren Effekt hat.

Unbekannte Insel

In Beteiligungsprozessen ist es wichtig, gemeinsam zu klären, was wir wissen, was wir vermuten und was wir nur glauben wollen. Das ermöglicht konstruktive Diskussionen. Diese Methode hilft dabei.

Standup

Diese Methode arbeitet mit kurzen Aufstellungsimpulsen, die dann in einer intensiveren Auseinandersetzung mit Zugehörigkeit münden.

Schichtwechsel-Diskussion

Dieses Formt hilft dabei, in Betrieben mit Mehrschicht-System einen über mehrere Tage dauernden Prozess der Auseinandersetzung mit einem betrieblichen Thema anzustoßen.

Konsensus-Konferenz

Die (in der Regel betriebsübergreifende) Konsensus-Konferenz wird angewendet zur Bearbeitung brisanter Themen durch Mitglieder mit Unterstützung durch Expert*innen sowie zum Ausloten der Meinung in der Mitgliedschaft zu einer bestimmten Fragestellung.

Erwartungsmatrix

Mit Hilfe der Erwartungsmatrix können die Erwartungen und potenzielle Beiträge der Beteiligten gemeinsam und für alle transparent herausgearbeitet werden.