Eine neue Ausgabe des Newsletters demokratie.plus ist erschienen: Wer bei gesellschaftlichen Reformen vorher wissen will, ob sie funktionieren, kann eine Evaluation beauftragen. Oder Bürgerbeteiligung organisieren.
Auszug:
Wir schreiben das Jahr 1997 in Mexiko-Stadt. In den Gängen der mexikanischen Ministerien rauchen die Köpfe.
Das Land steckt wieder einmal in einer tiefen Wirtschaftskrise, die Armut ist erdrückend, und die bisherigen Sozialprogramme – meist pauschale Lebensmittelsubventionen wie billige Tortillas – verpuffen wirkungslos oder versickern in korrupten Kanälen.
Da tritt ein Mann mit einer radikalen Idee auf den Plan: Santiago Levy, ein Ökonom im Finanzministerium.
Seine Idee: Arme Familien erhalten Bargeld direkt auf die Hand – aber nur gekoppelt an strikte Bedingungen.