Vorbehalte

Manche Kommunalpolitiker*innen und Verwaltungsmitarbeiter*innen haben Vorbehalte gegen Bürgerbeteiligung. Dies kann auf grundsätzlicher Skepsis egegnüber den Bürger*inenn beruhen – oder auf schlechten Erfahrungen.

Die Allianz Vielfältige Demokratie hat eine Broschüre veröffentlicht, in der sie die zehn häufigsten Vorbehalte gegen Bürgerbeteiligung gesammelt hat:

  1. Bürgerbeteiligung verlängert die Umsetzung von Projekten unnötig.“
  2. „Damit weckt man nur falsche Erwartungen.“
  3. „Bürger verstehen die planerischen und fachlichen Rahmenbedingungen nicht.“
  4. „Dafür haben wir keine Zeit, kein Personal und kein Geld.“
  5. „Es reden sowieso immer nur die gleichen Personen mit.“
  6. „Die Bürger geben nur ihren Wunschzettel ab, wollen aber selbst keinen Beitrag leisten.“
  7. „Das spielt doch nur Querulanten in die Hände.“
  8. „Die Ergebnisse sind nicht repräsentativ.“
  9. „Das, was dabei rauskommt, wussten wir schon vorher.“
  10. „Egal wie viel wir beteiligen, am Ende meckern doch immer alle.“

In der Broschüre wurden zu jedem Vorbehalt umfangreiche Gegenargumente und Informationen zusammengestellt.

Zur Broschüre „Häufige Vorbehalte gegen Bürgerbeteiligung – 10 Antworten“