Unter Crowdsourcing versteht man die Auslagerung von traditionell internen Aufgaben an eine große, offene Gruppe von Menschen (die sogenannte Crowd). Manche Formen des Crowdsourcings werden auch, meist unzutreffend, als Beteiligung verstanden.
Während das Sammeln von Ideen, aber auch von Problemen, z.B. über Mängelmelder, noch als Vorstufen von Beteiligung gelten können, wenn eine anschließend wirksame Beteiligung geplant ist, so sind andere Formen des Crowdsourcings zum Beispiel im Rahmen von Citizen Science beteiligungsfern, weil sie weder Dialog noch Wirkungsphantasie kennen. Dazu gehört zum Beispiel die jährliche Vogelzählung, Kartierungsprojekte, Wander- und Tourenapps oder digitale Bewertungsplattformen wie Google Maps.