Akzeptanzkommunikation bezeichnet eine gezielt eingesetzte Form der strategischen Kommunikation, deren Zweck darin besteht, Zustimmung zu einem Vorhaben zu fördern oder zumindest dessen Duldung zu erreichen.
Beteiligungsprozesse, die in erster Linie auf die Erzeugung von Akzeptanz ausgerichtet sind, haben häufig keinen Wirkungsanspruch. Werden Beteiligungsverfahren zwar offiziell als offen für unterschiedliche Ergebnisse dargestellt, dienen in der Praxis jedoch vor allem der Absicherung bereits getroffener Entscheidungen, leidet die Glaubwürdigkeit solcher Beteiligungsangebote erheblich. Ist dies der Fall, handelt es sich um Scheinbeteiligung. Wird dies von den Beteiligten erkannt, kann sie den gegenteiligen Effekt auslösen und Widerstand oder Reaktanz hervorrufen.
Klare Akzeptanzkommunikation, die nicht dein Eindruck erweckt, sie wäre Beteiligung, ist dagegen weit verbreitet und nicht zu kritisieren. Auch hier können dialogische Formate stattfinden. Zentral ist jedoch, die Illusion von Wirkungsanspruch zu vermeiden.