Die Konflikttreppe ist ein bekanntes Modell, das den Zusammenhang zwischen der Eskalation von Konflikten und der damit einhergehenden abnehmenden Partizipation darstellt.
Die Konflikttreppe wurde von Jörg Sommer, Direktor des Berlin Instituts für Partizipation, für die Endlager-Kommission von Bundestag und Bundesrat entwickelt und dient heute verbreitet als Modell, das die abnehmenden partizipativen Möglichkeiten bei der Eskalation gesellschaftlicher Konflikte erklärt und zugleich Möglichkeiten der stufenweisen Deeskalation aufzeigt:

Mit jeder Stufe des zunehmenden Konflikts sinken die Möglichkeiten der potenziell Betroffenen, sich aktiv an der Konfliktlösung zu beteiligen. Der Kreis der Akteure, die den Konflikt verhandeln, wird immer kleiner – und immer mächtiger. Sollen Konflikte nachhaltig erfolgreich bearbeitet werden, ist deshalb der Versuch lohnenswert, den Konflikt auf die nächstniedrigere Stufe zu verlagern.