Manche Kommunalpolitiker*innen und Verwaltungsmitarbeiter*innen haben Vorbehalte gegen Bürgerbeteiligung. Dies kann auf grundsätzlicher Skepsis egegnüber den Bürger*inenn beruhen – oder auf schlechten Erfahrungen.
Die Allianz Vielfältige Demokratie hat eine Broschüre veröffentlicht, in der sie die zehn häufigsten Vorbehalte gegen Bürgerbeteiligung gesammelt hat:
- „Bürgerbeteiligung verlängert die Umsetzung von Projekten unnötig.“
- „Damit weckt man nur falsche Erwartungen.“
- „Bürger verstehen die planerischen und fachlichen Rahmenbedingungen nicht.“
- „Dafür haben wir keine Zeit, kein Personal und kein Geld.“
- „Es reden sowieso immer nur die gleichen Personen mit.“
- „Die Bürger geben nur ihren Wunschzettel ab, wollen aber selbst keinen Beitrag leisten.“
- „Das spielt doch nur Querulanten in die Hände.“
- „Die Ergebnisse sind nicht repräsentativ.“
- „Das, was dabei rauskommt, wussten wir schon vorher.“
- „Egal wie viel wir beteiligen, am Ende meckern doch immer alle.“
In der Broschüre wurden zu jedem Vorbehalt umfangreiche Gegenargumente und Informationen zusammengestellt.
Zur Broschüre „Häufige Vorbehalte gegen Bürgerbeteiligung – 10 Antworten“