E ist eine große Herausforderung sogenannte stille Gruppen für Beteiligung zu gewinnen. Ein bewährter Ansatz dazu sind unterschiedliche Formen aufsuchender Beteiligung.
Breite Beteiligung hat das Zeil, alle betroffenen bzw. Betroffenengruppen wirksam zu beteiligen. Doch das gelingt nicht ohne besondere Anstrengungen. Junge Menschen, Senior*innen, Menschen mit geistigen oder körperlichen Beeinträchtigungen und Menschen aus migrantischen Milieus sind oft nicht oder nur schwer dazu zu bewegen, Einladungen zu Beteiligungsprozessen anzunehmen. Eine Lösung können unterschiedliche Formate aufsuchender Beteiligung sein. Diese Formate, ihre Voraussetzungen, Wirkungen und Prozesslogiken stehen im Mittelpunkt des Seminar. Themen sind u.a.:
Sie lernen die acht Hauptvarianten aufsuchender Beteiligung kennen und können beurteilen, wann Sie welches Format gezielt einsetzen. Sie erfahren, wie sie diese Formate vorbereiten, mit Inhalten füllen, methodisch sauber durchführen und ggf. in größere Prozesse integrieren. Sie erleben den Nutzen gezielter Scoping-Phasen sowie den Vorteil von Kooperationen mit Betroffenen-Initiativen. Mit den in diesem Seminar vermittelten Grundlagen aufsuchender Beteiligung heben Sie die Qualität und die Breite Ihrer Beteiligungspraxis auf ein neues Niveau.
Lernen durch Handeln – so lautet das Grundprinzip unserer Bildungsangebote. Die Teilnehmenden erarbeiten sich die jeweiligen Kompetenzen gemeinsam in einer kleinen Gruppe von meist 8 bis 12 Personen unter fachkundiger Anleitung. so bleibt genügend Raum für Rückfragen und aktiver Einübung des Erlernten.
Die Referenten des Berlin Institut für Partizipation verfügen über langjährige praktische und wissenschaftliche Erfahrungen in der Beteiligung. Sie bilden sich regelmäßig fort und werden ebenso wie die Trainings selbst systematisch evaluiert. Externe Referenten unterliegen denselben hohen Qualitätsansprüchen wie Mitarbeiter des Instituts.
Bestandteil unserer Trainings ist auf Wunsch immer auch eine inkludierte Kompetenzberatung. Dabei ermitteln wir gemeinsam das Kompetenzportfolio der Teilnehmer und beraten bei der persönlichen fachlichen Weiterentwicklung. Dazu gehören ggf. auch Hinweise auf Fortbildungsangebote anderer kompetenter Träger.