Eine neue Ausgabe des Newsletters demokratie.plus ist erschienen: 9 von 10 Kommunen droht die finanzielle Handlungsunfähigkeit. Also wird gespart. Viel zu oft ausgerechnet bei der demokratischen Teilhabe.
Auszug:
Kann ein Unternehmen seine Gläubiger nicht mehr bedienen, droht die Insolvenz.
Es ist der Moment, in dem die Inhaber oder Anteilseigner vollständig entmachtet werden. Ein gerichtlich bestellter Insolvenzverwalter wird zum absolutistischen Alleinherrscher, der noch dazu nicht mal das Wohl des Unternehmens im Blick hat – sondern in erster Linie im Interesse der Gläubiger agiert.
In Deutschland gehen jedes Jahr über 20.000 Unternehmen in die Insolvenz. Mit steigender Tendenz.
Bei einer Insolvenz verlieren viele. Die einen ihr Unternehmen, andere ihren Arbeitsplatz und die Gläubiger meist den größten Teil ihrer Außenstände.
Gewinnen können im Grunde nur die Insolvenzverwalter.