Eine neue Ausgabe des Newsletters demokratie.plus ist erschienen: Manchmal wird Beteiligung angeboten, wenn es eigentlich etwas anderes bräuchte: Antagonistische Kooperation.
Auszug:
Der neue Bürgermeister von New York heißt Zohran Mamdani. Er ist Muslim. Und Antisemit. Und noch schlimmer: Kommunist.
Wenn man dem amerikanischen Präsidenten Donald Trump glauben darf.
Was man natürlich nicht darf.
Zumindest dann, wenn man noch einen Hauch von Realitätssinn hat. Doch uns interessiert heute etwas anderes. Nämlich das wohl schlimmste Schimpfwort in der US-amerikanischen Politik.
Schlimmer als Lügner, als Betrüger, als Drogenjunkie, Waffennarr oder Rassist: Als Kommunist bezeichnet zu werden ist die ultimative Zuschreibung. Und es wirkt. Der Hass auf den Kommunismus (und das ist für viele alles, was sich links der Republikaner verortet) steckt tief in den Köpfen. Selbst Charlie Chaplin durfte ab 1952 zwei Jahrzehnte nicht in die USA einreisen, weil er verdächtigt wurde, Kommunist zu sein.
Das ist spannend, denn gerade mal sieben Jahre zuvor, siegten die USA über Nazideutschland.
Aber eben nicht allein.