Stille Gruppen

Sogenannte stille oder beteiligungsferne Gruppen sind Menschen, von denen bekannt ist, dass sie sich eher selten beteiligen.

Diese Gruppen werden schnell vergessen und benötigen oft besondere Formen der Ansprache und/oder zum Beispiel aufsuchende Beteiligungsformate, wenn sie erfolgreich und wirksam beteiligt werden sollen.

Bekannte beteiligungsferne Gruppen sind:

  • Menschen ohne festen Wohnsitz
  • Menschen mit geringer Literalität
  • Menschen mit formal geringer Bildung
  • Menschen ohne Internetzugang
  • Arbeitssuchende
  • Vielbeschäftigte
  • Flüchtlinge und Asylsuchende
  • Migrant*innen
  • Arme bzw. armutsgefährdete Menschen
  • Chronisch Kranke
  • Psychisch Kranke
  • Suchkranke
  • Wenig mobile Menschen
  • Kinder- und Jugendliche
  • Alte Menschen
  • Alleinerziehende
  • Menschen mit Behinderungen
  • Ethnische Minderheiten
  • Menschen in Heimen und Einrichtungen
  • Radikal Religiöse
  • Menschen in ländlichen Regionen
  • Pender*innen
  • Reichsbürger
  • Menschen mit extremen politischen Ansichten
  • Menschen, die Verschwörungstheorien anhängen