Dialog ist ein Gespräch zwischen zwei oder mehreren Personen; eine geführte Rede und Gegenrede.

Das Wort stammt aus dem Griechischen (dialogos) und bedeutet wörtlich „Wechselrede“ oder „Zwiegespräch“. Im Gegensatz zum Monolog (dem Selbstgespräch) ist ein Dialog interaktiv, da die Beteiligten abwechselnd sprechen und zuhören.

Idealerweise tauschen sich die Teilnehmer gleichberechtigt aus, respektieren andere Standpunkte und gehen auf das Gesagte ein.

Im besten Fall geht es darum, neue Erkenntnisse zu gewinnen, Probleme gemeinsam zu lösen oder einander besser zu verstehen.

Dialogprozesse sind wichtig für den Zusammenhalt von Gesellschaften . Sie spielen aber im Bereich direktdemokratischer Entscheidungen sowie in den Prozessen der repräsentativen Demokratie nur eine Nebenrolle. Deshalb wurde als dritte Säule der vielfältigen Demokratie die dialogische Beteiligung entwickelt.

Aus diesem Grund beschreiben wir Beteiligung als „Dialog mit Wirkungsanspruch“.