Die Demokratie der anderen

Eine neue Ausgabe des Newsletters demokratie.plus ist erschienen: Beachtlich viele Unternehmen wollen die Demokratie stärken. Wie wäre es, wenn sie im eigenen Haus anfingen?

Auszug:

Die Demokratie ist unter Druck. Mit diesem Satz beginnen immer mehr Vorträge und Berichte in den Medien.

Weil es offensichtlich ist.

So offensichtlich, dass zwischenzeitlich auch immer mehr Unternehmen aktiv werden, Stellung beziehen, auf den Wert der Demokratie hinweisen.

Das ist grundsätzlich begrüßenswert. Auch weil große Teile der deutschen Wirtschaft aktiv an der Vernichtung der ersten deutschen Demokratie beteiligt waren. Ohne deren Rückendeckung hätten es die Nazis nicht so einfach gehabt, die Weimarer Republik zu schleifen.

Bis heute haben viele Unternehmen, die tief im Faschismus verstrickt waren und massiv von Zwangsarbeit und Enteignung jüdischer Unternehmen profitierten, ihre Vergangenheit nicht wirklich aufgearbeitet.