Icebreaker-Tools in der Beteiligung

Gerade zu Beginn eines Beteiligungsprozesses ist es wichtig, dass die Teilnehmenden rasch zueinander finden, sich respektieren und wertschätzen und sich auf ein solidarisches Miteinander einlassen. Sogenannte Icebreaker oder Warm-Up-Tools helfen dabei. Sie können stille Teilnehmende aktivieren, nervösen Menschen Sicherheit geben, Konflikte entschärfen und Vertrauen aufbauen. Sie können Beteiligung nicht ersetzen, aber bessere Voraussetzungen für erfolgreiche Beteiligung schaffen.

Inhalte

Icebreaker oder Warm-ups sind kurze Spiele oder Aktivitäten zum Beginn von Meetings, Workshops oder Veranstaltungen, die dazu dienen, die Atmosphäre aufzulockern, die Kommunikation zu fördern und die Teilnehmer kennenzulernen. Sie fördern Kreativität und Fantasie und unterstützen die Teilnehmenden dabei „Out-of-the-Box“ zu denken sowie neue, außergewöhnliche Ideen zu entwickeln. Folgende Themen werden uns im Seminar beschäftigen:

  • Unterschiedliche Aufgaben und Funktionen von Icebreakern
  • Unterschiedliche Arten für verschiedene Einsatzzwecke
  • Moderation von Icebreakern
  • Icebreaker-Einsatz bei schwierigen Gruppen
  • Energizer in bestimmten Phasen von Beteiligungsprozessen
  • Cool Downs am Ende von Veranstaltungen
  • Konfliktbearbeitung mit Icebreaker-Tools
  • Quellen, Tipps und Tricks

Was Sie mitnehmen werden

Sie lernen mehr als 50 Icebreaker-Tools kennen und erproben deren praktische Moderation. Sie lernen, das richtige Tool für das aktuelle Thema, den geplanten Prozesse und die konkrete Gruppe der Beteiligten auszuwählen. Sie trainieren den entspannten Umgang mit kritischen Reaktionen, zögerlichen Teilnehmenden oder gar offensiven Widerständen – und Sie werden einen anregenden, instruktiven und positiven Seminartag erleben.

Leitung

  • Jörg Sommer ist Politikwissenschaftler und Direktor des Berlin Instituts für Partizipation. Seit 2017 ist er Koordinator der Allianz Vielfältige Demokratie und seit 2023 Vorsitzender des Fachverbands Bürgerbeteiligung. Jörg Sommer beschäftigt sich seit über 40 Jahren mit dem Design demokratischer Prozesse und hat Hunderte von Seminaren und Workshops zu Themen der Beteiligung geleitet.
  • Daniel Kuhlemann hat Stadt- und Raumplanung in Erfurt sowie Urbanistik an der Bauhaus Universität in Weimer studiert studiert. Er ist ausgebildeter Mediator und seit vielen Jahren in der Öffentlichkeits- und Bürgerbeteiligung tätig. Aktuell ist er am Berlin Institut für Partizipation u. a. für die Evaluation kommunaler Beteiligungspraxis zuständig.

Weitere Informationen

Termin: 11.12.26
Beginn: 10:00h Uhr
Ende: 17:00h Uhr
Typ: Tagesseminar
Ort: Berlin
Teilnahmegebühr: 360,- EUR

Für Ihren Lernerfolg

Fortbildung mit Qualität

Lernen in Kleingruppen

Lernen durch Handeln – so lautet das Grundprinzip unserer Bildungsangebote. Die Teilnehmenden erarbeiten sich die jeweiligen Kompetenzen gemeinsam in einer kleinen Gruppe von meist 8 bis 12 Personen unter fachkundiger Anleitung. so bleibt genügend Raum für Rückfragen und aktiver Einübung des Erlernten.

Top-Referenten

Die Referenten des Berlin Institut für Partizipation verfügen über langjährige praktische und wissenschaftliche Erfahrungen in der Beteiligung. Sie bilden sich regelmäßig fort und werden ebenso wie die Trainings selbst systematisch evaluiert. Externe Referenten unterliegen denselben hohen Qualitätsansprüchen wie Mitarbeiter des Instituts.

Individuelle Beratung

Bestandteil unserer Trainings ist auf Wunsch immer auch eine inkludierte Kompetenzberatung. Dabei ermitteln wir gemeinsam das Kompetenzportfolio der Teilnehmer und beraten bei der persönlichen fachlichen Weiterentwicklung. Dazu gehören ggf. auch Hinweise auf Fortbildungsangebote anderer kompetenter Träger.